Goldenes Priesterjubiläum von Msgr. Siegmund Samp

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"Nicht nur vom Brot lebt der Mensch, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt" (Mt 4,4).

Vor 50 Jahren, am 11. März 1967, empfingen neben Msgr. Siegmund Samp auch Prälat Franz Hochstein und Weihbischof em. Manfred Grothe im Hohen Dom zu Paderborn durch Lorenz Kardinal Jaeger das Sakrament der Priesterweihe.

Gemeinsam werden sie am Sonntag, dem 05. März 2017, um 10 Uhr mit Herrn Erzbischof Hans-Josef Becker im Hohen Dom zu Paderborn die heilige Eucharistie feiern.

Zur Mitfeier dieses Jubiläums sind alle herzlich eingeladen.

Die Jubilare bitten darum, auf persönliche Geschenke zu verzichten. Stattdessen freuen sie sich über eine Spende zur Hilfe von Kindern und Jugendlichen in Not (Brasielien und Rumänien) auf das Konto von Herrn Weihbischof Grothe beim Erzbistum Paderborn, Bank für Kirche und Caritas, IBAN DE98 4726 0307 0018 5922 00 unter dem Stichwort "Jubiläum Hochstein/ Samp/ Grothe". 


Klementinische Gemeinschaft trauert um Hans-Georg Vockel

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Nach tapfer getragener Krankheit verstarb am 30. Nov. 2016 im Alter von 75 Jahren Hans-Georg Vockel, bei Generationen von Klementinern bekannt und beliebt als Hausmeister des Klemensheims.

Seine Tätigkeit für St. Klemens hatte er, 24-jährig, am 1. Aug. 1966 begonnen. Wie es damals üblich war, bewohnte er eine Dienstwohnung auf dem großen Gelände des Studienheimes. Zunächst war dies das Erdgeschoss des sog. Prälatenhauses, also die vormalige Wohnung von Rektor Zimmermann. Von 1991 bis 2004 war dann das vormalige Lehrerhaus am Hang hinter der Gärtnerei das Zuhause seiner Familie.

Nach Schließung der Schule im November 1997 und Verlegung des Studienheimes nach Paderborn im Sommer 1998 blieb Hans Georg Vockel dem Standort Bad Driburg treu und kümmerte sich weiterhin um die vielen Gebäude, die zum Klemensheim gehören. Ende Januar 2003 ging er in den wohlverdienten Ruhestand, sorgte aber ehrenamtlich noch bis zum Frühsommer 2016 weiter für unsere Marienkapelle am Waldfriedhof. Er organisierte den Nachschub an Opferlichtern und leerte regelmäßig den kleinen Wandtresor mit dem Kerzengeld.

Über die Jahrzehnte hindurch waren Klementiner und Altklementiner stets gern gesehene Besucher im gastfreundlichen Haus Vockel. Die Verbundenheit wird über den Tod hinaus fortdauern.

Dass er nun doch so plötzlich seiner bösen Krebserkrankung erlegen ist, stimmt uns traurig. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner lieben Frau Therese und seinen beiden Kindern.

Das Seelenamt wird für den Verstorbenen gefeiert am Donnerstag, 8. Dez. 2016, um 10.00 Uhr in der Kirche "Zum Verklärten Christus" in Bad Driburg. Die Beisetzung erfolgt anschließend im Ruheforst in Neuenheerse.


Tag der Klementinischen Gemeinschaft: 16. Sept. 2016

Seit über einem Jahrzehnt ist es schon Tradition, dass sich die klementinische Gemeinschaft zu ihrem Jahrestreffen in Bad Driburg zusammenfindet. Da das ehemalige Studienheim St. Klemens seit dem 1. Oktober 2014 als Erstunterkunft für Flüchtlinge dient, war es den Altklementinern nicht mehr möglich, ihre Zusammenkünfte dort abzuhalten und so mussten sie auf das Hotel-Restaurant „Zum braunen Hirschen“ in Bad Driburg ausweichen. So auch in diesem Jahr.

Zahlreiche Mitglieder und Förderer des Förderverein St. Klemens waren zu diesem Treffen erschienen, galt es doch, in der Mitgliederversammlung die Satzung des Fördervereins den Veränderungen anzupassen, die seit der Schließung des Clementinums in Paderborn und die damit beabsichtigte Auflösung des Clemens-Hofbauer-Hilfswerkes eingetreten sind. Die Änderung der Satzung des Förderverein St. Klemens bezieht sich auf § 2 der Satzung vom 4. Mai 2004, in welchem der Vereinszweck umschrieben und festgelegt ist.

Nach erfolgter Erläuterung der zu erörternden und abzustimmenden Satzungsparagraphen durch den Vereinsjustitiar Alfred Thiemann, erfolgte eine kurze Diskussion über die anstehende Satzungsanpassung, danach die Abstimmung durch die Mitglieder des Fördervereins. Die Abstimmung fiel einstimmig aus und die Satzungsänderung wurde angenommen.

Nach dem Verlesen des obligatorischen Vorstandsberichtes, des Kassenberichtes des Schatzmeisters und des Prüfungsberichtes der Kassenprüfer wurde der Vereinsvorstand durch die Mitgliederversammlung einstimmig entlastet. Damit war der offizielle Teil beendet und man ging zum gemütlichen Teil des Tages über.

Am Nachmittag begab sich die klementinische Schar zum neuangelegten Waldfriedhof und zur Marienkapelle. Der Förderverein hatte zuvor die dort angelegten Gräber auf seine Kosten neu einfassen und die Schwesterngräber neu anordnen lassen. An der Waldkapelle wurde in einer kurzen Andacht dem seit 1925 segensreichen Wirken des Clemens-Hofbauer-Hilfswerkes gedacht, welches mit dem Verkauf des Studienheimes St. Klemens in Bad Driburg im April Jahres 2016 der Vereinslöschung anheimgegeben ist. Jeder Klementiner erhielt eine kleine Karte, auf welcher er seinen Dank oder auch anderweitige Äußerungen aufschreiben konnte, die anschließend bei der Madonna eingeschlossen und verwahrt werden sollten. 

Anschließend begaben sich die Klementiner zum Studienheim, wo sie von dem Einrichtungsleiter Herrn Wöstemeyer freundlich begrüßt wurden und im Speisesaal einen Einblick in die Arbeit der dort beschäftigten Mitarbeiter an den Flüchtlingen durch Herrn Wöstemeyer erhielten, der den Klementinern wohl gesonnen ist. Dieser gestattete ihnen auch großzügigerweise die Feier der Eucharistie in der Klemenskapelle, die der Paderborner Weihbischof und Altklementiner, Seine Exellenz Hubert Berenbrinker, zusammen mit ihnen feierte. In seiner Predigt ging der Weihbischof auf die lange, erfolgreiche Arbeit des Clemens-Hofbauer-Hilfswerkes seit seiner Gründung durch Prälat Zimmermann bis in unsere Zeit hinein ein und erinnerte an die Worte aus dem Buche Kohelet im Alten Testament, dass alles seine Stunde habe und es für jedes Geschehen unter dem Himmel eine bestimmte Zeit gebe. Jede Zeit sei immer auch eine Zeit der Gnade. Die Initiative Bernhard Zimmermanns habe in all den vergangenen Jahrzehnten reiche Frucht hervorgebracht. Veränderungen in Kirche und Gesellschaft, besonders jedoch im Bildungswesen, haben schließlich zur Auflösung sowohl des Clementinums als auch des Clemens-Hofbauer-Hilfswerkes führen müssen. Auch erinnerte er an alle die Lehrer, Priester, Schwestern und Angestellten, die ihr Leben in den Dienst von St. Klemens gestellt und durch ihre Spenden das Werk unterstützt haben. Neben aller Wehmut aber überwiege die Dankbarkeit. Die Erinnerung an die Zeit in St. Klemens möge für alle „noch lange eine Quelle der Kraft und Freude für unser Leben sein“. Auch das große Anliegen Prälat Zimmermanns, die Förderung des Priesternachwuchses, solle in diesen Zeiten der  starken Veränderungen auch künftig ein Anliegen sein. Bezug nehmend auf den Text aus dem Korintherbrief 1 Kor. 15,15-20, wies er darauf hin, „dass sich unser Leben nicht in irdischen Hoffnungen erschöpft“, sondern über diese Welt hinausgehe.

Da sich eigentlich im Studienheim St. Klemens keine auswärtigen Personen mehr aufhalten dürfen und die Benutzung der Kapelle im Hause von der Bezirksregierung untersagt ist, wurde bei den Klementinern jedoch eine Ausnahme gemacht. Die im Gottesdienst ersammelte Kollekte spendete der Förderverein den Flüchtlingen.

Nach der Eucharistiefeier begab man sich wiederum zum Hotel-Restaurant „Zum braunen Hirschen“ und fand sich zum Abendessen und gemütlichem Plausch zusammen. Viele bekannte Gesichter fanden sich unter der illustren Schar, die angeregt mit einander plauderten und Erfahrungen austauschten. Bis spät in den Abend hinein saß man fröhlich zusammen und zum Abschied versprach man sich, im nächsten Jahr wieder in Bad Driburg zusammen zu kommen.    

Vor der Waldkapelle (v.r.): Weihbischof Berenbrinker, Ulrich Schulz

 

Zu Besuch im Klemensheim/ Flüchtlingsheim

Während der Messfeier in der Klemenskapelle

Beim Kaffeetrinken im

Abendessen im "Braunen Hirschen"


Tag der klementinischen Gemeinschaft

Freitag, 16. Sept. 2016

Logo Förderverein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Förderverein St. Klemens e.V.

Bad Driburg

 

 

Programm

Tag der klementinischen Gemeinschaft

 im Hotel-Restaurant

„Zum braunen Hirschen“

in Bad Driburg, Lange Straße 70

 

Freitag, 16. September 2016

ab 11 Uhr      Ankunft im Hotel „Zum braunen Hirschen“

12.00 Uhr      Auf Wunsch Mittagsimbiss

13.00 Uhr      Mitgliederversammlung des Fördervereins St. Klemens e.V.

14.00 Uhr      Begrüßung bei Kaffee & Kuchen im Hotel-Restaurant „Zum braunen Hirschen“

16.00 Uhr      Kurzgottesdienst in der Waldkapelle und Besichtigung des neu hergerichteten Waldfriedhofs

16.45 Uhr      Besuch im Flüchtlingsheim / Klemensheim und Gespräch mit Betreuungsleiter       Wöstemeyer im Speisesaal

17.30 Uhr      Eucharistiefeier in der Klemenskapelle mit Altklementiner Weihbischof Hubert Berenbrinker aus Paderborn

19.00 Uhr      Warmes Abendessen und geselliger Tagesausklang
im Hotel-Restaurant „Zum braunen Hirschen“

 

 

 

 


Gräbersegnung, 4. November 2016

Am 4. Dezember traf sich wieder traditionsgemäß eine kleine Schar von Altklementinern zusammen mit Dr. Rainer Hohmann und Studiendirektor Peter Möhring an der zum ehemaligen Studienheim St. Klemens gehörenden Waldkapelle, von den Ehemaligen auch liebevoll „El Totto“ genannt, zur Gräbersegnung, um die dort bestatteten Toten zu ehren und ihrer zu gedenken. Für jedes Grab hatten wir eine Kerze mitgebracht und mehrere Blumengestecke, die mit dem bunten Herbstlaub den Grabflächen einen friedlichen, gepflegten Eindruck verliehen.

Die kleine Andacht gestaltete liturgisch dankenswerterweise der Pfarrer von Willebadessen u. Peckelsheim, unser Altklementiner Hubert Lange, der auch die Gräbersegnung vornahm. Nach der kleinen Feier auf dem Waldfriedhof begab man sich gemeinsam zum „Cafe Besche“ in der Nähe des Missionshauses zum gemütlichen Kaffeeplausch.

Pfr. Hubert Lange, Ulrich Schulz

  Unsere Schwesterngräber


Vorstand des Fördervereins tagt

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Am 18. März 2016 traf sich der Vorstand des Fördervereins St. Klemens zu seiner Frühlingssitzung im Paderborner Leokonvikt. Gegen Ende der Sitzung überraschte Schriftführer Franz Disse mit einem Kuchen, den er aus Anlass seines Geburtstages mitgebracht hatte.

Themen der Besprechung waren die anstehende neue Ausgabe unserer Zeitschrift "Blickpunkt Clementinum", die noch vor der Sommerpause 2016 erscheinen soll, sowie der nächste "Tag der klementinischen Gemeinschaft" in Bad Driburg, der für Freitag, den 16. September 2016, avisiert ist.

Bitte merken Sie sich diesen Termin vor! Einladungen ergehen mit dem neuen Blickpunkt im Sommer 2016.


Pastoralverbund Paderborn Nord-Ost-West gegründet

Zum 29. Nov. 2015, dem 1. Adventssonntag, wurde der Pastoralverbund Paderborn Nord-Ost-West durch ein Dekret des Erzbischofs offiziell errichtet. Der neue Pastoralverbund umfasst ca. 22.000 Katholiken in fünf Pfarreien mit sechs Kirchen:

Pfarrei St. Bonifatius und St. Stephanus

•Pfarrei St. Georg

•Pfarrei St. Heinrich

•Pfarrei Herz Jesu

•Pfarrei St. Laurentius

Leiter des Pastoralverbundes ist Altklementiner Pfarrer Thomas Stolz, ihm stehen drei Pastöre, ein Vikar, ein Ständiger Diakon und vier Gemeindereferentinnen zur Seite.

 

Pfarrer Thomas Stolz stammt aus dem Siegerland, er war von 1981-85 am Studienheim St. Klemens in Bad Driburg und machte 1985 das Abitur am Clemens-Hofbauer-Kolleg. Danach studierte er in Paderborn und Bonn Theologie und wurde 1992 zum Priester geweiht. Nach seiner Zeit als Vikar im Kreis Siegen-Wittgenstein wurde er 1999 Militärpfarrer in Calw im Schwarzwald. Seit 2007 leitet Pfarrer Thomas Stolz die Pfarrei St. Bonifatius und den Pastoralverbund Nord-Ost, der dann 2015 zum Pastoralverbund Nord-Ost-West wurde.

Beim Treffen der Klementinischen Gemeinschaft 2015 feierte er mit den Teilnehmern die Heilige Messe in der Klemenskapelle.

 

Der Förderverein St. Klemens e.V. wünscht ihm und seinem pastoralen Team für die große Aufgabe Gottes Segen.


Tag der klementinischen Gemeinschaft 2015 in Bad Driburg

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Bad Driburg, 25. Sept. 2015.

Wie aus den Medien und dem letzten Blickpunkt zu erfahren war, wurde das ehemalige Klemensheim in eine Erstunterkunft für Flüchtlinge umgewandelt und stand deshalb nicht mehr als Versammlungsort zur Verfügung. Somit fand das Treffen im Hotel-Restaurant „Zum braunen Hirschen“ in Bad Driburg statt. Im Laufe des Vormittags trafen ungefähr 40 Altklementiner ein und nutzten die Gelegenheit zu einem lockeren Gespräch. Um 13.20 h eröffnete der 1. Vorsitzende des Fördervereins St. Klemens Ulrich Schulz die Mitgliederversammlung. Er begrüßte besonders Dr. Rainer Hohmann, der für die Anliegen des Fördervereins immer ein offenes Ohr hat. Zur Zeit hat der Förderverein 248 Mitglieder. Seit der letzten Mitgliederversammlung 2014 verstarben 4 Mitglieder. Durch Kündigung aus unterschiedlichen Gründen verließen 5 Mitglieder den Förderverein. Drei neue Mitglieder wurden aufgenommen.

Der Vorsitzende stellte die zukünftigen Treffen der klementinischen Gemeinschaft und den Termin zur Diskussion. Jedes Jahr muss laut Satzung eine Mitgliederversammlung des Fördervereins stattfinden. Es werden aber für den Tag der klementinischen Gemeinschaft ca. 1100 Einladungen verschickt. Durch Absagen und Zusagen melden sich nur ca. 100 Altklementiner. Deshalb schlug er vor, jedes Jahr die Mitgliederversammlung, zu der auch Nichtmitglieder willkommen sind, durchzuführen und jedes zweite Jahr wieder zum Tag der klementinischen Gemeinschaft einzuladen. Nach einer Diskussion fasste man folgenden Beschluss: Die nächste Mitgliederversammlung soll am Freitag um den 24.06 2016, dem Eduard-Müller-Gedenktag, stattfinden, zu der die Mitglieder rechtzeitig eingeladen werden. 2017 soll zum gleichen Zeitpunkt im Juni wieder zu einem Tag der klementinischen Gemeinschaft eingeladen werden.

  Klementinertag 2015 Vortrag Klementinertag 2015 Zuhörer

Am Nachmittag begaben sich die Teilnehmer zum Klemensheim und wurden von dem Betreuungsleiter Michael Wöstemeyer im Speisesaal ausführlich über Konzeption und Abläufe im Erstaufnahmeheim und über die Organisation der Asylbewerberhilfe NRW informiert. Er trug ein sehr bewegendes persönlich verfasstes Gedicht zur Flüchtlingssituation vor, welches starken Eindruck bei den Zuhörern hinterließ.

Die anschließende Eucharistiefeier in der Klemenskapelle feierte mit uns der Altklementiner Pfr. Thomas Stolz. An dieser Feier nahmen auch einige Flüchtlinge teil. Herr Wöstemeyer sicherte uns zu, dass wir auch in den nächsten Jahren unsere Eucharistiefeier in der Klemenskapelle feiern dürfen.

Klementinertag 2015 Klemenskapelle

Klementinertag 2015 Eucharistiefeier

In einem Gespräch hat Pfr. Thomas Stolz freundlicher Weise angeboten, sollte das Klemensheim für das Treffen der Klementinischen Gemeinschaft nicht mehr zur Verfügung stehen, dieses in seiner Pfarrei St. Bonifatius durchzuführen.

 

Mit einem Abendessen, bei dem sehr viel mehr erschienen waren als angemeldet, und einem geselligen Ausklang im Restaurant „Zum braunen Hirschen“ ging der Tag der klementinischen Gemeinschaft 2015 gemütlich zu Ende.


Dominicus Meier OSB neuer Weihbischof in Paderborn

Am Sonntag, 27 September 2015, empfing Altklementiner Dr. Dominicus Meier OSB, Offizial des Erzbistums Paderborn und emeritierter Abt der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede, im Hohen Dom zu Paderborn die Bischofsweihe durch Erzbischof Hans Josef Becker. Dominicus Meier

 

Michael Meier wurde am 10. Juli 1959 in Finnentrop-Heggen geboren und wuchs in Grevenbrück auf.

1982 machte er am Klemens-Hofbauer-Kolleg in Bad Driburg Abitur und trat im selben Jahr in die Benediktiner-Abtei Königsmünster in Meschede ein und nahm den Ordensnamen Dominicus an.

1983-1988 studierte er in Münster und Würzburg Theologie und wurde 1989 in der Abtei Königsmünster zum Priester geweiht. Von 1989-1991 studierte er in Salzburg und promovierte zum Dr.theol. An der Westfälischen Wilhelms Universität in Münster machte er von 1995-1997 ein Aufbaustudium im Kanonischen Recht und habilitierte 1999 im Fach Kirchenrecht. Im Jahr 2000 wurde er Lehrstuhl-Inhaber für Kirchenrecht an der Ordenshochschule der Pallottiner in Vallendar und wurde zum ordentlichen Professor ernannt. Von 2001-2013 war er zeitgleich Abt der Benediktiner-Abtei Königsmünster in Meschede. 2013 wurde er Offizial des Paderborner Erzbischofs.

 

Am 15. Juli 2015 ernannte Papst Franziskus ihn zum Titularbischof von Castro di Sardegna und zum Weihbischof in Paderborn. In seinem Wappen ist im oberen Feld auf rotem Grund das goldene Kreuz aus dem Wappen der Paderborner Erzbischöfe zu sehen. Im linken Feld unten erkennt man das kurkölnische Kreuz auf silbernem Grund und die Christuskrone, die den Bezug zu seiner früheren Wirkungsstätte in der Benediktiner-Abtei Königsmünster in Meschede darstellt. Das Feld unten rechts zeigt die heimische Heckenrose mit fünf weißen Herzblättern und der goldenen Mitte auf blauem Grund. Die „Weiße Rose“ ist eine Erinnerung an das mutige Eintreten von Studenten im nationalsozialistischen Deutschland. Die Umrahmung des Wappens besteht bei einem Bischof aus einem Kreuz und dem niedrigen Hut mit breiter flacher Krempe, aus dem an zwei Kordeln Quasten hängen.

Der Wahlspruch von Weihbischof Dominicus „PER CHRISTUM CONGREGAMUR“ lautet übersetzt: „Durch Christus werden wir zusammengeführt. Wappen von Dominicus Meier

 

Der Förderverein St. Klemens e.V. wünscht dem neuen Weihbischof für seine neue Aufgabe Gottes Segen und fruchtbares Wirken.


Bundesverdienstkreuz für Altklementiner Pater Hans Stapel in Brasilien

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Der Vizekonsul der Bundesrepublik Deutschland in São Paulo, Uwe Heye, verlieh im Namen des Bundespräsidenten Joachim Gauck das Bundesverdienstkreuz an Pater Hans Stapel. Damit wurde er für sein Lebenswerk, die Wiedereingliederung von Drogenabhängigen in die Gesellschaft, ausgezeichnet.

Der aus dem Erzbistum Paderborn stammende Franziskaner lebt seit über 36 Jahren in Brasilien und gründete die Fazenda da Esperança in Guartinguetá, einer Einrichtung zur Rekuperation von Drogenabhängigen, die heute Filialen in aller Welt betreibt.

 

An der feierlichen Übergabezeremonie nahmen alle jugendlichen Bewohner der Fazenda, Mitarbeiter der anderen 90 Fazendas in Brasilien und aus Deutschland teil. Auch viele Weggefährten, der Zwillingsbruder Altklementiner Paul Stapel, sein engster Unterstützer, zahlreiche hochrangige Vertreter aus Kultur, Kirche und Politik wohnten der Verleihung bei.

 

Der Vatikan war durch den Bischof Dr. Josef Clemens, Sekretär des Päpstlichen Laienrates, vertreten.

 

Frei (Bruder) Hans Stapel nahm die Auszeichnung tief bewegt entgegen und wertete das ihm verliehene Verdienstkreuz nicht nur als persönliche Auszeichnung, sondern auch als Auszeichnung für alle an diesem Friedenswerk beteiligten Menschen.


Vierter Rektor von St. Klemens 81-jährig verstorben

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Heimgegangen zu Gott, unserem Vater, ist am Sonntag, dem 16. August 2015, Prälat Dr. theol. Heinrich Gerwers.  

Er wurde am 1. September 1934 in Kamp-Lintfort geboren. Die Priesterweihe empfing er am 2. Februar 1961 im Hohen Dom zu Münster. 

Nach seiner Weihe wurde er zum Geistlichen Lehrer und Präfekten am Collegium Augustinianum in Goch- Gaesdonck ernannt. Im Jahre 1966 wurde er zum Studium freigestellt. 1967 ernannte ihn Bischof Höffner zum Präses am Collegium Ludgerianum in Münster. Im Jahr 1970 wechselte er als Rektor an das Studienheim St. Clemens in Bad Driburg. Dort förderte er in besonderer Weise junge Männer, die sich auf den Priesterberuf vorbereitet haben.

1977 ernannte ihn Bischof Heinrich Tenhumberg zum Pfarrer in St. Aldegundis in Emmerich am Rhein. Im Jahre 1979 übernahm er zusätzlich die Pfarrverwaltung St. Antonius in Emmerich am Rhein-Vrasselt. Für den Kreis Kleve wurde er zum Polizeipfarrer im Nebenamt ernannt. Ab dem Jahre 1986 übernahm er die Leitung des Pfarrverbandes Emmerich-Elten. Ein Jahr später wechselte er als Pfarrrektor in das Rektorat Hl. Kreuz in Cloppenburg und wurde Geistl. Rektor der Heimvolkshochschule Kardinal-von-Galen in Cloppenburg (Stapelfeld). Von dort aus erhielt er 1991 die Berufung zum Direktor des Kath. Büros der Bischöfe Niedersachsen in Hannover. Im Jahre 1992 wurde ihm der Titel eines Päpstl. Ehrenprälaten verliehen. 1997 wechselte er vom Kath. Büro in Hannover in den nordrhein-westfälischen Teil unseres Bistums und wurde Pfarrer in St. Agatha in Münster-Angelmodde.

Seit dem Jahre 2003 lebte er als Pfarrer em. in St. Ida in Münster-Gremmendorf, bevor er an den Maria-Euthymia-Platz in Münster zog.

Sein Leben als Priester war geprägt von einem tiefen Vertrauen auf Gott, der Offenheit für die Anliegen der Menschen und den Dienst in der Kirche. Viele Menschen haben ihn als Seelsorger geschätzt und viele junge Menschen als einen wichtigen Wegbegleiter auf dem Weg ihrer Berufung kennen gelernt.  

Viele von uns haben den Verstorbenen gut gekannt. Wir bleiben ihm in Dankbarkeit verbunden und wollen seiner bei der Feier der Hl. Messe und im persönlichen Gebet gedenken.  

Das Requiem feiern wir am Freitag, 21. August 2015, um 10:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Agatha in Münster- Angelmodde. Anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem Friedhof Münster-Angelmodde.   Alle, die den verstorbenen Mitbruder gekannt haben, sind zum Requiem und der anschließenden Beisetzung eingeladen.


Aug. 2014: Klarissen verlassen Paderborn und ziehen nach Salzkotten

  Eine Gemeinschaft zieht um (v. r.): Äbtissin Anna Maria, Sr. Veronika, Sr. Thoma, Sr. Ruth, Sr. Clarissa, Sr. Agnes-Clara.

 

 

 

 

 

 

 

  

  

 

Ihr Kloster, in dem von 1998-2012 auch das Clementinum zuhause war, ist den Klarissen zu groß geworden. Ein Abschied mit Wehmut.

Dankgottesdienst mit Weihbischof König zum Abschied
am Samstag, 16. August 2014
, 10 Uhr

Von Karl-Martin Flüter,
veröffentlicht in: Der DOM. Kirchenzeitung für dsa Erzbistum Paderborn 2014-27.

Ein letztes Mal biegt die Prozession von der Theodor-Heuss-Straße ab und zieht in den Innenhof des Klarissenklosters. Dort warten neben dem Altar schon sechs der acht Klarissen, die in dem weitläufigen Gebäude noch leben. Wie so oft in den vergangenen Jahrzehnten führt die Prozession der Paderborner Herz-Jesu-Gemeinde an ihrem Patronatstag hierhin, bevor das Pfarrfest beginnt. Doch diesmal ist es ein Abschied für immer. Im Herbst werden die Schwestern aus ihrem Kloster ausziehen, das sie vor 88 Jahren erbauten.

„Wir haben schon lange gewusst, dass es so nicht weitergeht“, sagt Äbtissin Anna Maria. Den immer weniger werdenden, immer älteren Schwestern ist ihr Kloster zu groß geworden. Der weite Garten bedeutet viel, mittlerweile zu viel Arbeit. Einige Schwestern brauchen Unterstützung, zwei der acht Schwestern befinden sich auch am Sonntag in der Kurzzeitpflege. Das alles ist auf Dauer eine zu große Herausforderung für die kleine Gemeinschaft. So herrscht zwar Abschiedsstimmung hinter den klösterlichen Mauern, aber die Stimmung ist dennoch gefasst.

Es tröstet, dass die Klarissen einen guten neuen Ort für sich gefunden haben. Sie ziehen in das Kloster der Salzkottener Franziskanerinnen ein. Dort finden sie einen eigenen Bereich mit einer Kapelle vor. Für Klarissen, die im Alter Hilfe brauchen, kann im Altenheim des Salzkottener Klosters gesorgt werden. Von der neuen Nähe versprechen sich beide Orden gegenseitige Inspiration: die kontemplativen Klarissen und die nach außen wirkenden Franziskanerinnen. Ohnehin gehören beide Gemeinschaften der weltweit wirkenden franziskanischen Familie an.

Das Paderborner Kloster wurde 1926 mithilfe von Spenden errichtet, damals noch außerhalb der Stadt, inmitten von Wiesen. Bis zu 25 Schwestern haben hier in den besten Zeiten gelebt, gebetet und gearbeitet. Daran kann sich Schwester Fidelis (93) noch gut erinnern. Sie wurde 1949 vom Orden aufgenommen. Damals waren die Klausurvorschriften noch wesentlich strenger, nur die Außenschwestern hielten den Kontakt zur Welt. Seit den 1980er--Jahren lockerten die Klarissen ihre Regel – noch immer betont der kontemplative Orden jedoch Armut und ein einfaches Leben. Der Kontakt mit Besuchern, Gästen und Freunden ist jedoch offen und herzlich. Auch in der virtuellen Welt des Internets bewegen sich die Klarissen mit einiger Selbstverständlichkeit. Die Internetseite pflegt Schwester Veronika, mit 35 Jahren die Jüngste. Für sie ist der Umzug eine gute Lösung, weil sich neue Perspektiven eröffnen. Die Zukunft der Orden wird in Kooperationen liegen, glaubt sie: „Es wird kleine Gruppen geben, die sich zusammentun.“

Am Samstag, dem 16. August, werden die Schwestern in ihren Räumen noch einmal mit Freunden, Förderern, Nachbarn feiern, bevor sie das Kloster auflösen. „Wir hoffen, dass die Gebäude auch in Zukunft spirituell genutzt werden“, sagt die Äbtissin. Die Entscheidung darüber liegt nicht bei den Schwestern. Als Bettelorden, der die Unabhängigkeit von den Dingen betont, haben die Klarissen keinen Besitz, auch nicht das Kloster, das sie vor 88 Jahren hier errichtet haben.

Hier der Artikel aus der Kirchenzeitung zum Download: DerDom_ Ein Kloster wird aufgelöst.pdf


Juni 2014: Klementiner Daniel Schüren besteht sein Abitur

Daniel Schüren

Daniel Schüren aus Gütersloh hat nach Abschluss der sechs Regelsemester sein Abitur am Westfalenkolleg erfolgreich bestanden (Note 2,1).

Wir gratulieren herzlich und wünschen ihm eine gute Zukunft!


Mai 2014: Literaturhinweis

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Schon seit längerer Zeit zeigen Historiker und Genealogen, aber auch Pfarrer und Heimatforscher großes Interesse an personengeschichtlicher Forschung. Publikationen dazu nahmen ihren Anfang 1934 mit der Veröffentlichung des "Necrologium Paderbornense - Totenbuch Paderborner Priester" von Wilhelm Liese für die Jahre 1821-1930. Es folgten analoge Veröffentlichungen für den Diözesan- und Ordensklerus des Bistums Köln (durch J. Janssen, F. W. Lohmann und J. Torsy) und das Bistum Münster (W. Kohl). Diese Editionen sind wichtige Standardwerke für die allgemeine historische Forschung, besonders aber für die Geschichte der einzelnen Bistümer, Klöster und Pfarreien. Wichtige Quellen für diesen Themenbereich sind aber auch die in letzter Zeit vermehrt publizierten Visitationsberichte.

Die von Ulrich Schulz nun vorgelegte Publikation der "Weiheregister des Bistums Paderborn 1653-1672" stützt sich auf die im Erzbistumsarchiv Paderborn befindliche Handschrift XXVII,1 mit dem Titel "Catalogus Ordinatorum". Sie enthält die Weihedaten der Kleriker, die von den Paderborner Fürstbischöfen Dietrich Adolph von der Recke und Ferdinand von Fürstenberg ordiniert wurden; daneben beinhaltet diese Quelle Altar-, Kirch- und Kapellenweihen. Außerdem sind dort noch Kelch- und Glockenweihen unter dem schon genannten von Fürstenberg und seinem Nachfolger Fürstbischof Hermann Werner von Wolff-Metternich zur Gracht aus dem Jahre 1686 verzeichnet. Publiziert werden aus dieser Zeit auch interessante Urkundenkopien über die Gründung der Paderborner Sakramentsbruderschaft 1652 und die Einführung der Rosenkranzbruderschaft in Paderborn im Jahr 1658.

Da der in diesen Weiheregistern vorgestellte Personenkreis - vor allem durch die zahlreichen vom Bearbeiter eingefügten bisher unbekannten Informationen zu den Viten der beschriebenen Personen - weit über die Grenzen des alten Bistums Paderborn hinausgeht, dürfte diese Veröffentlichung vor allem für die Erstellung von Familien- bzw. Pfarrgeschichten von großem Interesse sein.

Zum Bearbeiter:
Ulrich Schulz, Diplomtheologe, Gymnasiallehrer für die Fächer Religion und Latein, seit 2007 Mitglied der "Forschungsstelle Bistumsgeschichte" im Erzbistum Paderborn, seit 2007 Vorsitzender des Fördervereins St. Klemens e.V.

Zum Buch:
Ulrich Schulz (Bearb.): Die Weiheregister des Bistums Paderborn (1653-1672).
(Veröffentlichungen zur Geschichte der Mitteldeutschen Kirchenprovinz, Bd. 26.)
Paderborn: Bonifatius-Verlag 2014, 238 Seiten, EUR 36,90. ISBN: 978-3-89710-552-2.

Das Buch ist bei Ulrich Schulz zum Autorenpreis erhältlich. Ein Folgeband, der die Jahre nach 1672 bearbeitet, ist schon in Bearbeitung.


Juni 2011: Seligsprechung Lübecker Märtyrer

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Am Samstag, dem 25. Juni 2011, wurde unser Altklementiner Kaplan Eduard Müller, der zu den vier Lübecker Märtyern zählt, in Lübeck selig gesprochen und darf fortan als solcher um seine Fürbitte angerufen werden.

Wir Klementiner haben an dieser bewegenden Feier mit einer Gruppe von 16 Personen teilgenommen. Mit einem kräftigen Bittruf "Seliger Eduard Müller, bitte für uns!" verliehen wir unserer Freude Ausdruck.

Erzbischof Dr. Thissen erhält die Seligsprechungsurkunde

 


  • Wenn Sie die Feier der Seligsprechung vom 25. Juni 2011 auf der Parade in Lübeck verpasst haben, können Sie sich diese im Internet sofort ansehen (Livestream YouTube). Hier der Link:

Seligsprechung der Lübecker Märtyrer - Mitschnitt

  • Zwei Fernsehbeiträge des NDR über die Seligsprechung können Sie hier aufrufen:

NDR Abendjournal Spezial: Die Lübecker Märtyrer (20. Juni 2011, 18:33 Uhr)

NDR: Schleswig-Holstein Magazin 25. Juni 2011

  • Zur Hintergrundinformation über die Verurteilung der Lübecker Märtyrer vor dem NS-Volksgerichtshof empfehlen wir folgendes Bibel-TV-Interview mit dem Historiker Prof. Dr. Voswinckel, der im Auftrag des Erzbistums Hamburg die historischen Recherchen für das Seligsprechungsverfahren betrieben hat (Livestream YouTube):

BibelTV Das Gespräch: Prof. Dr. Peter Voswinckel über die Lübecker Märtyrer

  • Außerdem empfehlen wir Ihnen einen ausführlichen Blick durch die sehr gut gemachte Internetseite www.luebeckermaertyrer.de. Auf dieser Plattform werden sämtliche Informationen zu den Lübecker Märtyrern zusammengetragen und bereitgestellt.